FAQ

Fragen und Antworten rund um Virtuelle Realität bzw. Virtual Reality (VR), Augemented Reality (AR), Künstliche Intelligenz (KI) und VR Software und Hardware Technologien

 Technische Fragen:

Was ist das besondere an einer frei begehbaren interaktiven Erlebniswelt (VR Experience)?
Wir können in einer VR Experience eine künstliche Umgebung virtuell erkunden, Produkte sowie Informationen hautnah erleben oder unerwartete Bedingungen erproben. Interaktive Anwendungen lassen uns die virtuelle Umgebung intensiver erfahren, damit sind effektivere Lernprozesse möglich.

Was bedeutet Virtuelle Realität (VR)?
Als virtuelle Realität, kurz VR, bezeichnet man die Darstellung sowie die gleichzeitige dabei stattfindende Wahrnehmung der Wirklichkeit in einer in Echtzeit (Realzeit) computergenerierten,
interaktiven virtuellen 3D Umgebung mittels Game-Engine. Der Begriff erschien erstmals 1982 im Sience-Ficiton Roman The Judas Mandala. Der Autor des Romans war Damien Broderick. Virtual Reality ist eng mit dem Begriff Immersion und deshalb mit VR-Brillen verbunden. Durch den Einsatz dieser Brillen ist man nicht mehr auf einen Monitor angewiesen, hat ein 3D-Bild, Video bzw. Spiel zur Verfügung und kann den Kopf in alle richtigen drehen und seine virtuelle Umwelt beobachten und begehen.

Was bedeutet Augmented Reality (AR)?
Unter erweiterter Realität (auch englisch augmented reality) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen. Häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden, also die Ergänzung von Bildern oder Videos mit computergenerierten Zusatzinformationen oder virtuellen Objekten mittels Einblendung/Überlagerung. Bei Fußball-Übertragungen ist erweiterte Realität beispielsweise das Einblenden von Entfernungen bei Freistößen mithilfe eines Kreises oder einer Linie. Erweiterte Realität könnte in praktisch allen Bereichen des Alltags zum Einsatz kommen. Monteure könnten sich den nächsten Arbeitsschritt direkt in ihr Sichtfeld einblenden lassen; Soldaten oder Katastrophenhelfer könnten sich Ziele und Gefahrenzonen im Gelände anzeigen lassen und Designer könnten mit tatsächlich und virtuell anwesenden Kollegen am selben dreidimensionalen Modell arbeiten. Mit fortschreitender Technologie lassen sich futuristische Anwendungsszenarien erschließen: Elektronische Geräte, die nur virtuell existieren, aber auf echte Berührungen reagieren, künstliche Sinneserweiterungen wie den „Röntgenblick“ und Computerspiele in freiem Gelände.

Was bedeutet Künstliche Intelligenz (KI)?
Bei Künstlichen Intelligenzen geht es um die Erforschung „intelligenten” Problemlösungsverhaltens sowie der Erstellung „intelligenter” Computersysteme. Künstliche Intelligenz (KI) beschäftigt sich mit Methoden, die es einem Computer ermöglichen, solche Aufgaben zu lösen, bei denen ein Mensch zur Lösung Intelligenz benötigen würde. Visuelle Intelligenz ermöglicht es, Bilder beziehungsweise Formen zu erkennen und zu analysieren. Als Anwendungsbeispiele seien hier Handschrifterkennung, Identifikation von Personen durch Gesichtserkennung, Abgleich der Fingerabdrücke oder der Iris, industrielle Qualitätskontrolle und Fertigungsautomation (letzteres in Kombination mit Erkenntnissen der Robotik) genannt.

Was sind 360° Renderings?
360° Renderings sind Computer generierte Bilder welche aus 3D Modellen aufgebaut sind und auf eine Kugel projeziert den Betrachter umgeben der mittels VR Brille den Eindruck vortäuscht räumlich mitten im 3D Modell zu stehen.

Wo ist der Unterschied zwischen Stereo und Mono 360° Bildern?
360° Stereo Bilder sind 2 Bilder die aus unterschiedlichen Perspektiven das 3D Modell zeigen, jeweils ein Kugelbild pro Auge im Abstand von 6,5 cm, welches so eine räumliche Wahrnehmung erzeugt. 360° Mono Bilder bestehen nur aus einer Perspektive auf das 3D Modell das dementsprechend keine Tiefenwirkung erzeugen kann

Was ist an 360° Stereo Kugelbildern so besonders?
Das besondere an 360° Stereo Kugelbildern ist das Gefühl des Betrachters die abgebildeten 3D Modell bzw. Fotoinhalten anfassen zu können, da durch die beiden leicht unterschiedlichen Perspektiven ein sehr realistischer Raumeindruck entsteht, als wäre man direkt vor Ort.

 

 

Allgemeine Fragen:

Für welche Branchen sind unsere VR Dienstleistungen anwendbar?
IndustrialPhysics ist überall dort einsetzbar, wo das Verhalten von Kollisionskörpern simuliert werden soll. Dabei sprechen wir verschiedenste Branchen an wie beispielsweise

Marketing Wirtschaft, Industrie Unternehmen (Automobil-Hersteller, Maschinenbau, Chemie), Messe- und Eventveranstalter, Museen und historische Stiftungen, Immobilienfirmen, Architekturbüros, Werbeagenturen

Was ist der Unterschied zwischen Videos (TV, Kino) und Virtual Reality Erlebnissen?
Beim Umgang mit Virtual Reality gibt es einen klaren Paradigmenwechsel: Der Nutzer wird vom Zuschauer zum interaktiven Teilnehmer der Anwendung. Bei einem Video betrachtet der Zuschauer das Geschehen von außen. In Virtual Reality ist man mitten im Geschehen. Man ist Teil davon. Das hat auch Auswirkungen auf das Storytelling: Bei VR muss es vom Nutzer ausgehen. Die Wahrnehmung und die Erfahrungen sind komplett unterschiedlich im Vergleich zum Betrachten eines klassischen Videos. Dabei ist es wichtig, wie die Interaktion zwischen Nutzer und Anwendung gestaltet ist.

Wodurch zeichnet sich die Interaktivität in VR aus?
Menschen nutzen ihre Hände als Werkzeuge für die Interaktion mit ihrer Umwelt. Sie spielen daher eine zentralle Rolle bei den Bewegungen, die wir damit in Virtual und Augmented Reality ausführen. Ebenso wichtig sind sie für die Kontrolle über unsere Umwelt in den digitalen Anwendungen. Das macht langfristig einen großen Unterschied in der Interaktion des Nutzers aus.

Was bedeutet Immersion bzw. immersiv im Umfeld von VR?
Immersion beschreibt das komplette Eintauchen in eine Anwendung. Man ist umgeben von der VR-Technologie, also umgeben von Bild und Ton und somit vollständig präsent in einem virtuellen Raum. Dadurch entsteht eine tiefere Verbindung zum Raum. Die Empathie für das Umfeld wird gesteigert und die Nutzererfahrung somit verstärkt. Man kann es sich vorstellen wie einen Sprung ins Wasser: Man taucht ein und ist plötzlich Teil der digitalen Welt.

Wie funktioniert Lernen in der virtuellen Realität? Wo liegen die Vorteile?
Der Nutzer muss sich ein Objekt, eine Aktion oder Funktion nicht mehr nur vorstellen oder ablesen. Er kann direkt in das Geschehen eingreifen. Dieser Prozess ist viel intensiver. Das Gehirn wird entsprechend viel stärker aktiviert. Es wird dadurch einfacher, Dinge aufzunehmen und zu verarbeiten. Das steigert den Lerneffekt. Die Interaktion und Empathie spielen dabei eine zentrale Rolle.

Für die Spiele-Industrie funktioniert Virtual Reality schon jetzt hervorragend. Ist es der einzige Bereich für den VR interessant ist?
Die Gaming-Industrie ist nur ein kleiner Bereich, für den VR interessant ist und vielleicht nicht einmal der wichtigste. Für das Lernen bzw. für Schulungen, soziale Interaktionen und etliche weitere Gebiete könnte es sogar noch viel spannender sein.

Werden VR-Erlebnisse in Zukunft die klassischen Screens ablösen?
Screens und Flächen auf denen Inhalte dargestellt werden, wird es auch in Zukunft immer geben. Eine Interaktion mit 2D und 3D Objekten im realen Raum wird also bestehen bleiben. Die Art der Darstellung wird sich jedoch sicher ändern. Projektionen in den Raum hinein oder auf Glasflächen sind dabei denkbar. Wir werden aber auch zukünftig nicht damit aufhören, fertige Inhalte „passiv“ zu konsumieren. Allein um Informationen zu teilen oder Ausschnitte der Realität festzuhalten. An diesem Bedarf wird sich nie etwas ändern. Über die Jahre hinweg ist zudem eine eigene, starke Bewegtbild-Sprache entstanden, mit der wir Geschichten erzählen können. Parallel dazu wird mit VR jedoch ein neuer Weg entstehen, um Erlebnisse zu Teilen.

Was ist das Besondere an Virtual Reality für Erklärvideos?
Für den Erklärvideo-Markt sind Virtual und Augmented Reality sehr spannend. Bisher lässt man den Nutzer nur zusehen. Wie jemand, der etwas durch ein Fenster beobachtet. VR ermöglicht es hingegen, denjenigen direkt in das Geschehen mitzunehmen. Man kann der Person also etwas so erklären, als würde man es ihr in diesem Moment vor Ort zeigen. In VR und AR steckt für die heutigen Erklärvideos daher sehr viel Potenzial.

Wie sieht die Marktentwicklung von Virtual Reality und Augmented Reality aus?
2015 gab es den ersten großen Hype rund um die neue Virtual Reality Technologie und Hardware. In diesem Jahr sind es erstmal die First Mover, die in den VR-Markt einsteigen. Im nächsten Jahr erreicht es dann die breite Masse. Von einer wirklichen Integration lässt sich voraussichtlich aber erst im Jahr 2018 sprechen, wenn sich auch die Infrastruktur für die Anwendungen entwickelt hat und es etablierte Angebote gibt.

Welche Chancen können Kreativagenturen im VR-Bereich nutzen?
Kreativagenturen, die sich heute bereits mit der Konzeption von Videos und dem Storytelling befassen, sind den Technologie-Firmen hier einen großen Schritt voraus. Und genau darin liegen Chance und Vorteil. Das Wissen über die klassische Videoproduktion muss „nur noch“ für Virtual Reality adaptiert und angewendet werden. Kreativität ist ein zentraler Treiber für die Entwicklung von Virtual und Augmented Reality.

 

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